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Andreas Scholl: Antonio Vivaldi

Barocke Schätze - Musica sacra
Vom Ospedale zu Concordia - Hommage à Antonio Vivaldi No.2
 
 
Donnerstag, 6. April 2017 - 19:30 Uhr
Basilika Stift Klosterneuburg

 
Antonio Vivaldi (1678 - 1741)

Concerto grosso, RV 156
Sonata al Santo Sepolcro, RV 130
Filiae Maestae Jerusalem - Introduzione al Miserere, RV638
Stabat Mater, RV 621

Lauda Jerusalem, RV 609
Gloria, RV 589
 
 
Rubén Dubrovsky, Leitung

Hanna Herfurtner
Joowon Chung
Andreas Scholl

Bach Consort Wien
Salzburger Bachchor

 




Nach 2015 widmet sich das Osterkonzert 2017 erneut dem ebenso umfang- wie facettenreichen Schaffen Antonio Vivaldis.

Vor zwei Jahren war es die Mezzosopranistin Vivica Genaux, die im Wiener Stephansdom wie Dantes Beatrice durch die Welt von Vivaldis Kirchenmusik-Kompositionen führte. Auch diesmal ist mit Countertenor Andreas Scholl ein Weltstar zu Gast, gemeinsam mit der preisgekrönten Sopranistin Hanna Herfurtner und der brillianten Joowon Chung (Sopran) aus Korea.

 

 

G.F. Händel: ORESTE

Opernpasticcio in drei Akten (1734)


Musik von Georg Friedrich Händel
Libretto nach Giovanni Gualberto Barlocci


Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Inszenierung: Kay Link
Ausstattung: Olga von Wahl
Licht: Franz Tscheck
    
Oreste, Eric Jurenas
Ermione, Frederikke Kampmann
Ifigenia, Carolina Lippo
Pilade, Thomas David Birch
Toante, Matteo Loi
Filotete, Florian Köfler
Orchester: Bach Consort Wien


In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Neuproduktion des Theater an der Wien


Premiere: Montag, 6. März, 19:00 Uhr
Aufführungen: 9./ 11./ 13./ 20./ 23./ 27./ 29./ 31. März 2017, 2. April 2017, 19.00 Uhr

 

Foto: Eric Jurenas (Oreste)

 

Händel musste, da sein Pachtvertrag am King’s Theatre nach der Spielzeit 1733/34 nicht verlängert wurde, mit seinem eben erst neu zusammengestellten Ensemble an das Theater in Covent Garden ausweichen. Mehr denn je war er auf  Publikums - erfolge angewiesen, denn mit der Opera of Nobility war ihm im vergangenen Jahr starke Konkurrenz erwachsen. Oreste war die erste „neue“ Oper für die neue Wirkungsstätte, die auch der Ballett-Truppe der berühmten französischen Tänzerin Marie Sallé Unterschlupf bot. Der Theaterpraktiker Händel versuchte in dieser Oper mit Tanzeinlagen das Schaubedürfnis des Publikums zufrieden zu stellen, wusste er doch ganz genau, dass sein Sängerensemble nicht mit den hochbezahlten Stars der Adelsoper mithalten konnte.

Auf der Insel Tauris versetzt König Toante mit archaisch-blutigen Methoden alle in Angst und Schrecken und lässt seinem Begehren und seinen Trieben ungezügelt freien Lauf. Er ist eine Verkörperung all dessen, was Zivilisation und Aufklärung seit Jahrhunderten in Schach zu halten versuchen. Eines Tages aber betreten Menschen seine Insel, die die tödliche Gier nach Blut und Lust in sich zum Schweigen gebracht zu haben glauben: der Muttermörder Oreste und seine Schwester Ifigenia sowie Pilade und seine Ehefrau Ermione. König Toante weckt in ihnen scheinbar längst besiegte Gefühle. Wie werden sie umgehen mit dem Wiedererwachen ihrer geheimsten Triebe?


Händels Oreste ist eine eindrucksvolle Studie über das Dunkle im Menschen. Obwohl ein fast ausschließlich aus früheren Opern zusammengestelltes Pasticcio, erweist sich Oreste nicht nur als musikalisch einheitliches Werk – immerhin enthält es Musikstücke, die innerhalb einer Zeitspanne von 27 Jahren geschrieben wurden –, es basiert auch auf einem der dramaturgisch besten Opernlibretti, die Händel je vertont hat. (Text: Theater an der Wien)

 

Tickets und weitere Informationen: ->hier

 

 

Konzertrezension ORESTE (Die Presse)



MESSIAH - CD bei Gramola erschienen


G.F. Händel setzte „Messiah" stets in der Fasten- oder Osterzeit auf den Spielplan,
schon jetzt ist die Doppel-CD bei Gramola erhältlich. Die internationale Veröffentlichung erfolgt Anfang März 2017.




MESSIAH

Oratorium in drei Teilen, HWV 56 (1742)
Musik von Georg Friedrich Händel
Libretto basierend auf Bibeltexte in englischsprachiger Zusammenstellung von Charles Jennens

mit
Bach Consort Wien
Rubén Dubrovsky, musikalische Leitung

Hanna Herfurtner, Sopran
Gaia Petrone, Mezzosopran
Michael Schade, Tenor
Christian Immler, Bariton

Salzburger Bachchor
Alois Glaßner, Einstudierung



Online ist VIDALA erhältlich:
Gramola Online-Shop -> tinyurl.com/bcw-messiah

und im Gramola-Detailgeschäft:
Graben 16, 1010 Wien
Telefon: +43 1 533 50 34

Öffnungszeiten:
Mo-Mi: 9.30 – 18.30
Do-Fr: 9.30 – 19.00
Sa: 9.30 – 18.00


Die vorliegende Konzerteinspielung erfolgte im Rahmen des Osterkonzert des Bach Consort Wien 2016 am 19.März in der Basilika Stift Klosterneuburg.

 

 

VIDALA - Argentina and Roots of European Baroque

Nach langer Wartezeit ist unsere CD Vidala endlich erschienen!

 

 

 

Online ist VIDALA erhältlich bei

Gramola - bit.ly/1OUJFqj
jpc.de - bit.ly/1I5edFj
Amazon - amzn.to/1K4Rt1U (wieder erhältlich!!!)

 

Im 16. Jahrhundert begegnen sich in Lateinamerika drei Kulturen: Ureinwohner, spanische Eroberer und afrikanische Sklaven. Von Argentinien bis Mexico entstehen explosionsartig neue Tänze mit aufregenden Namen: Sarabanda, Chacona, Zamacueca, Pasacalle und Folia.

Als blinde Passagiere reisen diese Tänze mit der Kolonialbeute zurück nach Spanien und ganz Europa. Die Vermischung der Kulturen nimmt ihren Lauf. Während die feurigen Tänze bald in Vergessenheit geraten, bleiben sie in Argentinien in Form raffinierter Volksmusik lebendig und lehren uns viel über die ursprüngliche Art des Musizierens und des Instrumentenbaus in der Barockzeit. Diese Wurzeln bringt das Bach Consort Wien unter der Leitung von Rubén Dubrovsky in den Konzertsaal und auf diese CD.

 

 

Termine / Tickets

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Ein Auszug aus Konzertprogrammen und Projekten mit Informationen zu Gastsolisten und Besetzung
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Konzerte

Eine Übersicht der Projekte und Konzerte des Ensembles an den verschiedenen Spielstätten
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Gastsolisten

Herausragende Solisten, Sänger und Sängerinnen mit denen das Ensemble gerne zusammenarbeitet
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Downloads

Ensemblebeschreibung sowie Bio Rubén Dubrovsky und Fotos in Druckqualität für Presse und Veranstalter
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Hörbeispiele

Ausschnitte aus Livemitschnitten verschiedener Konzerte zum Anspielen und Reinhören
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